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Aktuelles Umsetzung läuft planmäßig (Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 1-2 vom 09.01.2006, Seite A-17) 09.01.2006 [8961, Krankenhaus (GPI)] Der Paradigmenwandel im System der Krankenhausfinanzierung und im mehr leistungsorientierten, diagnosebasierten Abrechnungssystem ist inzwischen in der Krankenhauspraxis weithin akzeptiert und fast abgeschlossen. ...
Der Leiter des zuständigen BMG-Referates, Ministerialrat Karl Heinz Tuschen, konstatierte vor der "f&w-Kompass-Konferenz" am 6. Dezember 2005 in Kassel: "Die verstärkte Wettbewerbs- und Leistungsorientierung ist spürbar und wird durch weitere Gesetzgebungsverfahren verstärkt." Tuschen nannte Daten und Fakten zum derzeitigen Stand der Umsetzung:Ende 2005 rechneten bereits 1 740 Akutkrankenhäuser nach diagnosebezogenen Fallpauschalen ab. Dies entspricht einer Quote von mehr als 95 Prozent aller DRG-umsetzungspflichtigen Akutkrankenhäuser. Lediglich 80 Krankenhäuser seien noch damit befasst, kurzfristig in das neue System umzusteigen.Hinter den DRG-anwendenden Krankenhäusern stehen ein Jahresumsatz von derzeit 45 Milliarden Euro, 15,3 Millionen stationäre Behandlungsfälle und rund 494 000 Klinikbetten. Positive Auswirkungen
Komplexe Probleme Allerdings gibt es noch einige komplexe und schwierige Aufgaben auch in der bis Ende 2008 reichenden Konvergenzphase zu lösen. Das Ministerium nennt in erster Linie die Definition und Kalkulation von Fallpauschalen speziell für teilstationäre Leistungen. Gesetzlich verankert wurde - vor allem auf Drängen der Krankenhausträger und mit Unterstützung der Länder - eine um zwei Jahre (bis Ende 2008) verlängerte Übergangsphase, die stufenweise die zunehmende Kostenwirksamkeit (und Kappungsgrenzen) regelt. Quelle: (Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 1-2 vom 09.01.2006, Seite A-17) |
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